Integrationsfachdienst (IFD) gGmbH

Informationen aus den Jahren 2006 bis 2013

17.06.2013

Geschäftsstelle Weißenburg: Rückkehr in die eigenen Räume

In den Weißenburger Büroräumen in der Schwärzgasse sind die Schäden des Wasserrohrbruchs vom März behoben. Deshalb zieht die Geschäftsstelle am 19. und 20. Juni wieder in die angestammten Räume in der Schwärzgasse 3.

Leider sind für den Umzug zwei Tage nötig, denn es müssen die komplette Telefonanlage, die Computeranlage sowie die Küche wieder ein- und aufgebaut werden, das gesamte Mobiliar eingeräumt und die Büros so fertig gemacht werden, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Freitag, den
21. Juni wieder unter normalen Bedingungen arbeiten können.

Wir bitten um Verständnis, dass die Geschäftsstelle deshalb am 20. Juni geschlossen bleibt. In dieser Zeit steht die Zentrale in Nürnberg als Kontaktmöglichkeit zur Verfügung.

Ab 21. Juni ist dann das Weißenburger Büro wieder unter der alten Adresse erreichbar.
22.03.2013

Geschäftsstelle Weißenburg: Übergangsquartier nach Wasserschaden

Nach einem Wasserleitungsbruch in der Nacht zum 12.03. waren im Bürogebäude Weißenburg die Wände und der Boden so durchnässt, dass eine Renovierung im laufenden Betrieb nicht möglich war. Deshalb mussten wir uns dort vorübergehend ausquartieren.

Seit 02.04. befindet sich die Geschäftsstelle Weißenburg in einem Ausweichquartier unter folgender Adresse:

Äußere Türkengasse 16
91781 Weißenburg


Die Telefon- und die Faxnummer ist gleichgeblieben, ebenso die Durchwahlnummern der Mitarbeiter.
Wie lange die Geschäftsstelle in diesem Provisorium verbleiben wird, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich absehbar. Die Baufirma spricht von sechs bis acht Wochen, unseren Erfahrungen zufolge wird das Büro nicht vor Ende Juni wieder in die Schwärzgasse zurückkehren.

Informationen zum Umzug und dem Ausweichstandort erhalten Sie auch von Jochen Prusko unter der Rufnummer 0911 323899-22 oder per E-Mail.

Da dieser Auszug innerhalb nur weniger Tage vorbereitet und durchgeführt werden musste, war es leider nicht möglich, alle damit zusammenhängenden Eventualitäten zu berücksichtigen. Wir bitten deshalb, möglichen Nachteilen, die während der "Ausquartierung" entstehen, mit Nachsicht zu begegnen.
21.03.2013

Soziales Netzwerk wird Kommunikationsplattform

Ein Blick auf die Entwicklung des Internets in den letzten 13 Jahren zeigt, dass dieses Informations- und Kommunika-
tionsmedium immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Diente es in der Anfangszeit noch der Selbstdarstellung von Personen und Firmen, beobachten Medienforscher seither einen entscheidenden Wandel: Der Internet-Nutzer wurde in der jüngeren Vergangenheit immer mehr zum aktiven Teilnehmer am und im Internet. Besonders zeigt sich dies in zahllosen Online-Netzwerken, von denen „Facebook“ wohl das größte sein dürfte.

Entsprechend dieser Wandlung hat sich auch das Nutzerverhalten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen grundlegend verändert: Allein in den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der Netzwerknutzer mehr als verdoppelt und liegt bei weit über 75%.
Nimmt man diese Entwicklung ernst, bleibt nichts anderes übrig, als diesem Nutzerverhalten entgegenzukommen, will man nicht den Anschluss an den künftigen Kunden verpassen. Denn setzt sich diese Entwicklung fort, werden in fünf bis 10 Jahren die Hälfte aller Menschen über 14 Jahren Facebook als Plattform zur Information und Kommunikation nutzen. Analog dazu werden die klassischen Print- und Onlinewerbemedien immer mehr an Bedeutung verlieren.

Deshalb präsentieren wir uns seit dem Frühjahr 2013 unter der Überschrift „Integrationsfachdienst Mittelfranken“ auf einer Seite in Facebook. Neben einer bebilderten Chronik der Firmengeschichte erwarten den Leser aktuelle Nachrichten, Infos und Tipps zu uns oder zum Thema „Teilhabe am Arbeitsleben“. Wir sind sehr gespannt, wie diese neue Kommunikationsplattform angenommen wird.
01.03.2013

Neue Maßnahme im Angebot


Seit Anfang März bieten wir ein neues zusätzliches Werkzeug, um arbeitslose schwerbehinderte (oder gleichgestellte) Menschen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz zu unterstützen. Es nennt sich „Bedarfsorientiertes Einzelcoaching für schwerbehinderte oder gleichgestellte Menschen in Mittelfranken (gemäß AZAV)“ und ist gefördert gem. § 45 SGB III mit Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein der Arbeitsagentur oder des Jobcenters.

Wie gehen wir vor und was sind die Bedingungen?` Die Voraussetzung für diese Maßnahme ist ein anerkannter Grad der Behinderung von mindestens 50 oder eine Gleichstellung.

Alle Beratungstermine erfolgen zeitlich individuell in Absprache mit Ihrem persönlichen Integrationsberater.

Unsere Integrationsberater unterliegen der Schweigepflicht. Sie unterstützen bei persönlichen und sozialen Problemen und stellen Kontakte zu Hilfsangeboten im Rahmen unseres Netzwerkes her.

Wir entwickeln mit Ihnen gemeinsam eine Strategie der beruflichen Eingliederung, die Ihre persönliche Situation berücksichtigt und damit zu einer Verbesserung Ihrer Lebenssituation führt.

Ihr Integrationsberater erörtert mit Ihnen Ihre ganz individuelle Situation und entwickelt gemeinsam mit Ihnen Schritte und praktikable Lösungswege aus der Arbeitslosigkeit.

Unsere Integrationsberater kennen die Probleme hinsichtlich der möglicherweise eingeschränkten Leistungsfähigkeit gesundheitlich beeinträchtigter Menschen. Daher wird darauf ganz besonders bei der Auswahl geeigneter Arbeitsstellen geachtet.

Da diese Maßnahme der Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach AZAV zertifiziert und nach dem Recht der Arbeitsförderung zugelassen ist, kann eine Teilnahme bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen unter Vorlage eines Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheines (AVGS) gemäß § 45 SGB III erfolgen.
08.02.2013

Fachtagungen im neuen Gewand

Seit nun genau 10 Jahren veranstalten wir zweimal jährlich unsere sogenannten „Fachtage“. Die erste Veranstaltung dieser Art fand im Zusammenhang mit dem Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 statt. Veranstalter war damals noch das Integrationsamt. Ab 2007 führten wir die Tagungen in eigener Regie durch.

Knapp eineinhalbtausend Zuhörerinnen und Zuhörer sind seit dieser Zeit den Tagungsvorträgen gefolgt, die von so renommierten Referenten wie Prof. Dr. Kladny (Chefarzt der Fachklinik Herzogenaurach), Prof. Dr. Fritschka (Leiter der Sinntalklinik in Bad Brückenau), Maria Kaminski (Vorsitzende des Bundesverbandes Autismus Deutschland e.V.) oder Dr. Dr. Günter Niklewski (Leitender Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Nürnberg) gehalten wurden.

Obwohl die Veranstaltungsreihe sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreute, war es an der Zeit, sich über die Zukunft der Fachtagungen in unserem Haus Gedanken zu machen. Dies war auch der Tatsache geschuldet, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer wieder
Themenwünsche äußerten, die über die medizinische Betrachtung einzelner Behinderungsarten hinausging und während der Tagungen mehr aktive Beteiligung wünschten.

Künftig werden wir an den Tagungen Fragestellungen und Themen aus dem Bereich des SGB IX und der SchwbAV aufgreifen und mit Fachleuten aufbereiten, erörtern und diskutieren. Beginnend mit einem Impulsvortrag sieht die künftige Programmstruktur die Aufteilung in Arbeitsgruppen vor, die sich mit einzelnen Aspekten des Hauptthemas befassen. Nach der Mittagspause werden die Ergebnisse dieser Gruppen zusammengetragen. Die Veranstaltung endet dann mit einem Schlussvortrag.

Wir hoffen, dass dieser „frische Wind“ in der neuen Programmstruktur auf ein ähnlich großes Interesse stößt, wie die bisherigen Fachtage und würden uns über eine ebensolchen Zulauf sehr freuen. Die erste dieser Tagungen wird etwa im Frühjahr 2014 stattfinden.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, Ihre Ideen und Ihre Vorschläge zu dieser neuen Tagungsstruktur per E-Mail.
08.11.2012

ConSozial 2012: IFD gGmbH und LAG ifd Bayern e.V. gemeinsam

Auf der diesjährigen Sozialmesse "ConSozial" im Nürnberger Messezentrum (7. und 8. November) haben die IFD gGmbH und die Landesarbeitsgemeinschaft Integrationsfachdienst
Bayern e.V. (LAG ifd Bayern e.V.) erstmals in der Geschichte beider Institutionen gemeinsamen an einem Stand ihre Arbeit vorgestellt.






02.11.2012

Neue Ausgabe des Newsletter

Seit heute finden die Leserinnen und Leser unserer Internetseite den aktuellen Newsletter als Version zum herunterladen.

Zum Einen beinhaltet diese Ausgabe Themen, die unser Unternehmen betreffen, wie beispielsweise Informationen zu unserer neuen Geschäftsstelle in Fürth oder – als Titelbericht - den Stand der Dinge zu den Qualitätsanforderungen unserer Auftraggeber.

Darüber hinaus informiert das Integrationsamt Region
Mittelfranken unter anderem über seine neuen Broschüren oder das Arbeitsmarktprogramm „Initiative Inklusion“.

So bietet diese Newsletterausgabe einen interessanten Mix aus Praxisberichten, Informationen und Rechtstipps. Sie finden die aktuelle Ausgabe auf der Seite „Download/Links“, können sie aber auch direkt hier anklicken.

Wenn Sie die Ausgaben unseres Newsletters per E-Mail erhalten möchten, können Sie ihn per Email abonnieren.
Geben Sie im Betreff einfach "Abo" ein.
19.10.2012

Krebserkrankung im Arbeitsleben - Fachtag im IFD

Zum elften Mal haben wir für den 18. Oktober interessierte Menschen zu einer Veranstaltung unserer Fachtagsreihe eingeladen. In drei Vorträgen zum Thema Krebserkrankung im Arbeitsleben konnten die Zuhörer aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln Informationen und Hintergründe über den Umgang von Betroffenen in der Arbeitswelt erfahren.

Als Fachreferenten durften wir - wie schon einmal im Jahr 2008 - Dr. Markus Horneber, Leiter der Arbeitsgruppe Biologische Krebstherapie am Klinikum Nürnberg-Nord, begrüßen. Er zeigte in einem interessant gestalteten Vortrag auf, wie die Auswirkungen der Krebserkrankung selbst aber auch ihre Begleiterscheinungen die Leistungsfähigkeit von betroffenen Menschen beeinträchtigen können und wie die Personen im Umkreis der Erkrankten, also z.B. die Familie, Kollegen, Schwerbehindertenvertrauensleute, Sozialdienste und natürlich auch die Integrationsberater der IFD hier ansetzen können, um die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess realistisch und zukunftsweisend zu gestalten.
Unsere Mitarbeiterin Ulrike Vogel zeigte an zwei Beispielen eindrucksvoll, welche Werkzeuge dem Integrationsfachdienst zur Verfügung stehen, um betroffene Menschen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren und deren Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern.

Abschließend referierte Nadir Wibmer, Integrationsberater in unserem Nürnberger Büro, über die Arbeitsplatzsicherung von Menschen mit onkologischen Erkrankungen. In seinem Vortrag bestätigte sich die Aussage von Dr. Horneber, dass es sehr hilfreich sein kann, den Arbeitgeber, die SBV, den Betriebsarzt und auch die Angehörigen in diesen Prozess mit einzubeziehen.


Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Interesse an dieser Veranstaltung. Ein ebenso herzlicher Dank geht an Ulrike Vogel, Dr. Markus Horneber und Nadir Wibmer für die informativen Vorträge.






11.09.2012

Veranstaltungsankündigung: Fachtag "Krebserkrankung im Arbeitsleben"

Am 18. Oktober 2012 veranstalten wir einen Fachtag zum Thema „Krebserkrankung im Arbeitsleben“.
Hauptreferent ist – wie bereits schon einmal im Jahr 2008 – Dr. Markus Horneber, Leiter der Arbeitsgruppe „Biologische Krebstherapie“ der 5. medizinischen Klinik am Klinikum Nürnberg.

Nach der Mittagspause referieren Ulrike Vogel (Arbeitsvermittlung von Menschen mit Krebserkrankung) und Nadir Wibmer (Sicherung bestehender Arbeitsverhältnisse bei Betroffenen).
Beide sind Mitarbeiter des IFD in Mittelfranken und haben im Zusammenhang mit der betroffenen Personengruppe vielfältige Erfahrung.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist ein Unkostenbeitrag in Höhe von 30 Euro zu entrichten.

Wenn Sie an dieser Fachtagung teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis 04.10.2012 an. Sie können dazu dieses Anmeldeformular verwenden oder uns eine E-Mail schreiben. Dann schicken wir Ihnen das Anmeldeformular zu.
30.05.2012

Besuch aus Ägypten

Im Rahmen eines von der Europäischen Union organisierten Studienbesuches waren am 30.05.12 Frau Rasha Abdel-Baset, Frau Arlet Kerles und Herr Warad Hosny vom ägyptischen Arbeitsministerium im IFD zu Gast.

Die Besucher betonten, dass nach der ägyptischen Revolution vermehrt das Augenmerk auf die berufliche Integration behinderter Menschen gelegt werden soll.

Dem vorrangigen Interesse der Delegation, spezielle Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung in KMU kennenzulernen, konnte durch die freundliche Unterstützung der Nürnberger Spedition Ufert und der Nürnberger Schuldnerberatung bestens nachgekommen werden.
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ausdrücklich bei Frau Ufert und Herrn Blank bedanken.

Ebenso natürlich bei Frau Hoang und Herrn Dornberger, die von ihren persönlichen Erfahrungen im Berufsleben berichteten.

Fachkundige Unterstützung lieferten außerdem unsere Integrationsberaterinnen Frau Weisser, Frau Günther und Herr Busch.

Es wurde über den Besuch hinaus ein kontinuierlicher Austausch vereinbart.


08.05.2012

Geschäftsstelle in Fürth öffnet am 1. Juni

Rechtzeitig zum Aufstieg der SpVgg Greuther Fürth in die 1. Bundesliga werden wir in unserer Nachbarstadt unsere neue – und damit vierte – Geschäftsstelle eröffnen.

Wegen der von der Bundesagentur für Arbeit geplanten Neuorganisation der Arbeitsagenturbezirke in Mittelfranken haben wir – wie berichtet - unsere Außenstelle in Erlangen Ende September 2011 geschlossen.
Ab 1. Juni bieten wir unsere Dienstleistungen in den neuen Räumen in der Gebhardtstraße 45 an. Die Kontaktdaten entnehmen Sie bitte unserer Homepage in der Rubrik „Kontakte“.
02.04.2012

Gezielte Fördermaßnahmen als echte Chance - 10. Fachtag im IFD

Am 29. März fand der 10. Fachtag aus unserer Reihe „Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben“ statt. Das angebotene Thema „Lernschwierigkeiten“ wurde während dieser Tagung von den unterschiedlichsten Seiten beleuchtet.
Als Fazit aus den verschiedenen Vorträgen blieb am Ende der Veranstaltung die Erkenntnis, dass für die betroffenen Menschen gezielte Fördermaßnahmen eine gute Möglichkeit sind, den Weg für die verschiedenen Möglichkeiten nach der Schulausbildung offen zu halten.

Renate Merk-Neunhoeffer, Leiterin der Comenius-Schule in Hilpoltstein und Richard Häckel, Leiter der Hans-Peter-Ruf-Schule in Schwabach beschrieben in ihrem gemeinsam gehaltenen Hauptvortrag eindrucksvoll, dass es den jungen Menschen hilft, bereits während der Schulzeit wichtige Schlüsselkompetenten zu erlernen. In unterschiedlichen Arbeitserprobungen machen die Schüler erste Erfahrungen in der Arbeitswelt und in einer Schulwohnung lernen sie, die Anforderungen des selbstständigen Lebens zu meistern.

Sonja Abend, Reha-Beraterin in der Agentur für Arbeit Nürnberg, informierte die Zuhörer unter anderem darüber, welche Elememte die Arbeitsagentur im Berufsberatungs-
prozess einsetzt, um die betroffenen jungen Menschen optimal zu unterstützen. Dazu gehören beispielsweise Elternabende genauso wie eine umfangreiche Beratung oder die Einschaltung der Fachdienste wie z.B. des IFD.

Nach der Mittagspause erläuterte Michael Zernentsch, Koordinator unserer Ansbacher Geschäftsstelle, wie die von uns angebotene Maßnahme zur individuellen betrieblichen Qualifizierung abläuft, welche Ergebnisse sie bisher brachte und zeigte an einem Beispiel die Möglichkeiten, die sich den Teilnehmern anbieten.

Zum Abschluss stellte Wolfgang Eckmeier, Koordinator der Geschäftsstelle in Weißenburg, an einem Beispiel dar, wie die Arbeit mit Menschen mit Lernschwierigkeiten in der Unterstützten Beschäftigung durchgeführt wird. Sein Vortrag beschrieb die Bandbreite der Unterstützungswerkzeuge und zeigte, wie die Abstimmung von Fähigkeiten und Anforderungen zu durchaus achtbaren Erfolgen in der Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt führen kann.

Wir bedanken uns bei den Referentinnen und Referenten wie auch bei Teilnehmern, denn sie sind nach wie vor das Barometer, das die Wichtigkeit dieser Fachtagsreihe zeigt.






12.03.2012

QM-Zertifizierung DIN EN ISO 9001

Bereits unmittelbar nach unserer Firmengründung im Jahr 2001 haben wir begonnen, mit dem QM-System QIN (Qualitätsmanagement Integrationsfachdienst Nürnberg) ein System einzuführen, das die von uns zu erbringenden Dienstleistungen hinsichtlich den Erwartungen unserer Klienten und den Anforderungen der Auftraggeber entwickelt und ständig verbessert.

Alle internen Abläufe und Prozesse wurden nach und nach in QIN aufgenommen und seither ständig weiterentwickelt und verbessert.

Im Jahr 2009 entschieden wir uns, das System QIN zur Zertifizierungsreife weiterzuführen. In diesem Entwicklungsprozess orientierten wir uns an der Anforderungen der Norm DIN ISO 9001.

In enger Zusammenarbeit mit der Zertifizierungsstelle TAW Cert verbesserten und verfeinerten wir das System QIN und führten die für die Norm notwendigen Instrumente wie z.B. die ständige Überprüfung und ggf. die Korrektur von Abweichungen ein.
Am 16. und 17. Februar 2012 ließen wir unser QM-System von der Zertifizierungsgesellschaft TAW Cert überprüfen. Die Gesellschaft bescheinigte uns am 12. März, dass das System die Anforderungen der DIN ISO 9001 erfüllt und verlieh uns das entsprechende Zertifikat.

Wir sind stolz darauf, dass wir bundesweit der erste zertifizierte Integrationsfachdienst sind. Unseren Klienten und Auftraggeber verschafft dieses Zertifikat die Gewissheit, dass sie unter unserem Dach ein Leistungsangebot finden, das Elemente wie die Kundenorientierung, eine kontinuierliche Verbesserung oder einen sachbezogener Entscheidungsfindungsansatz ernst nimmt.

Gleichzeitig mit der Zertifizierung unseres QM-Systems haben wir die Zulassung als Träger für die Förderung der beruflichen Weiterbildung nach dem Recht der Arbeitsförderung prüfen lassen und haben in dem entsprechenden Audit den Nachweis erbracht, dass wir die Forderungen der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV) erfüllen.
29.02.2012

Veranstaltungsinformation „10. Fachtag“

Am 29. März 2012 findet der 10. Fachtag unserer Reihe „Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben“ statt. Die Veranstaltung steht unter dem Thema „Menschen mit Lernschwierigkeiten im Arbeitsleben“

Als Hauptreferenten konnten wir Frau Renate Merk-Neuhoeffer, Schulleiterin der Comenius- Schule Hilpoltstein, Herrn Richard Häckel, Schulleiter der Hans-Peter-Ruf-Schule in Schwabach und Frau Sonja Abend, Rehabilitationsberaterin der Agentur für Arbeit gewinnen.

Am Nachmittag stehen zwei Kurzvorträge mit den Themen „Teilleistungsstörungen“ und „Unterstützte Beschäftigung“ auf dem Programm.

Der Unkostenbeitrag für diese Veranstaltung beträgt 25 Euro.

Auf Wunsch schicken wir Ihnen gerne eine Anmeldung zu. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

27.10.2011

Das Integrationsamt zu Besuch beim IFD

Am 27. Oktober fand in den Räumen des IFD eine Arbeitsbesprechung mit dem Integrationsamt Mittelfranken statt.
Hierzu erschienen insgesamt 46 Teilnehmer, 35 Personen Mitarbeiter des IFD und 11 Mitarbeiter des Integrationsamts.

Dieses Treffen diente dem Austausch und persönlichen Kontakt und der Verbesserung der Kommunikations- und der Arbeitsprozesse.
Im Anschluss wurden zwei Workshops zu den Themen „Begleitende Hilfe“ und „Kündigungsschutz und Prävention“ durchgeführt.

Herzlichen Dank an unsere Gäste und den Organisatoren des Zusammentreffens.
19.10.2011

9. Fachtag: "Menschen mit Epilepsie im Arbeitsleben"

Am 19. Oktober fand der 9.Fachtag unserer Reihe "Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben" statt.
Circa 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten in insgesamt vier Vorträgen einen vielseitigen Einblick in das Thema "Epilepsie".

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Geschäftsführer Andreas Backhaus, hielt Peter Brodisch (Leiter des „Netzwerkes Epilepsie und Arbeit“, München) einen Vortrag mit dem Thema „Menschen mit Epilepsie im Arbeitsleben“. In diesem klärte er allgemeine Fragen, erläuterte die verschiedenen Krankheitsbilder, sowie deren Unterscheidungen. Außerdem ging er ausführlich auf die Arbeitsfähigkeit und die möglichen Arbeitsfelder der Epilepsie-Erkrankten ein. Im Weiteren erläuterte er die Arbeit der NEA (Netzwerk Epilepsie und Arbeit).

Nach einer kurzen Pause referierte Nicole Gerner (IFD gGmbH) zu dem Thema „Leistungsangebot des Integrationsfachdienstes für Menschen mit Epilepsie im Arbeitsleben“. In Ihrem Vortrag ging sie auf das Leistungsangebot der IFD gGmbH sowie auf die Vorurteile, Ängste, Unsicherheiten und Hindernisse der Arbeitgeber ein.
Durch Daniela Grießinger (Dipl.-Sozialpädagogin) erhielten wir einen Einblick über die psychosoziale Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung in Nürnberg. Hierbei zeigte sie die Angebotspalette der Beratungsstelle und deren Inhalte auf. Sie benannte neben diesen Themen, die Psychosoziale Beratungsstelle als erste Kontaktstelle für Betroffene, Angehörige und Institutionen. Dies gilt vor allem für Menschen, die in keinem vorherigen Kontakt zum IFD stehen.
Als letzte Referentin, erklärte Barbara Günther (IFD gGmbH) ausführlich, welche Unterstützungsmöglichkeiten es bei der Arbeitssuche für Menschen mit Epilepsie in Verbindung mit Lernbehinderungen durch den IFD gibt. Hierbei ging sie besonders auf Fallbeispiele aus der Praxis und den dazugehörigen Leistungen der IFD gGmbH ein.

Der nächste Fachtag findet am 29. März 2012 statt. Das Thema wird voraussichtlich „Menschen mit geistiger Behinderung im Arbeitsleben“ lauten. Die Einladungen hierzu werden im Januar 2012 verschickt.

Wir bedanken uns bei den Referentinnen und Referenten aber auch bei unseren Gästen, die uns durch ihre zahlreiche Teilnahme zeigten, dass unsere Fachtagsreihe einen hohen Stellenwert einnimmt.






04.10.2011

Schließung der Außenstelle Erlangen

Wegen der von der Bundesagentur für Arbeit geplanten Neuorganisation der Arbeitsagenturbezirke in Mittelfranken haben wir unsere Außenstelle in Erlangen Ende September geschlossen.

Für unsere Kunden besteht jedoch weiterhin die Möglichkeit, in Erlangen Termine mit einem unserer Berater zu vereinbaren.
Näheres hierzu erfahren Sie von unserer Hauptstelle in Nürnberg unter der Rufnummer 0911/323899-0 oder unter der E-Mail Adresse info@ifd-ggmbh.de.

Ab dem Frühjahr 2012 sind wir wieder mit einer neuen Adresse vertreten.
16.09.2011

Besuch aus Japan

Am 15. September besuchte uns eine Delegation der „Japan Organization for employment of the elderly and persons with disabilities (JEED) aus Tokio.

Herr Kenji Takahashi, Professor an der juristischen Fakultät der Rissho Universität in Tokio, Herr Go Fukushima, Professor an der juristischen Fakultät der Kansai Universität in Osaka und Herr Toshiki Shirokane, Mitarbeiter der JEED, informierten sich über unser Unternehmen im Rahmen einer Informationsreise zum Thema „Die gegenwärtige Situation der Beschäftigung für Menschen mit Behinderungen in Deutschland sowie aktuelle politische Maßnahmen und deren Ergebnis".

Unser Dank gilt unseren Gästen und den Organisatoren des Zusammentreffens.
09.09.2011

Veranstaltungsinformation „9. Fachtag“

Am 19. Oktober 2011 findet der 9. Fachtag unserer Reihe „Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben“ statt. Die Veranstaltung steht unter dem Thema „Menschen mit Epilepsie im Arbeitsleben“

Das Fachreferat am Vormittag hält Peter Brodisch. Er ist Leiter des Netzwerks Epilepsie und Arbeit in München.

Am Nachmittag stehen drei Kurzvorträge mit den Themen
„Leistungsangebot des Integrationsfachdienstes für Menschen mit Epilepsie“, „Epilepsie und Lernbehinderung“ und „Berufliche Sicherung für Menschen mit Epilepsie“ auf dem Programm.

Der Unkostenbeitrag für diese Veranstaltung beträgt 25 Euro.

Auf Wunsch schicken wir Ihnen gerne eine Anmeldung zu. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.
17.06.2011

Einladung zur EUSE-Konferenz nach Kopenhagen

Nachdem unsere Mitarbeiterin Anita Weisser schon im vergangenen Jahr für die Teilnahme am Scholarship Programm von EUSE (European Union of Supported Employment) ausgewählt wurde und eine Woche lang die walisischen Kollegen von WISE (Welsh Initiative for Supported Employment) bei ihrer Arbeit begleiten durfte (Details hierzu sind im Study Report zu finden), wurde sie nun eingeladen, ihren Bericht im Rahmen der zweijährig stattfindenden EUSE-Konferenz in einem Workshop zu präsentieren.

Die EUSE Konferenz fand vom 14. bis 16. Juni 2011 in Kopenhagen statt. Neben europäischen Konferenzteilnehmern waren sogar Kollegen aus den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien für die Konferenz angemeldet. Entsprechend dem von EUSE festgelegten Konferenzmotto “Let's Move On” sollten die Vorträge nicht nur jedem Teilnehmer neue Ideen für die tägliche Arbeit liefern. Der Schwerpunkt lag auch darauf, neue Strategien und Realisierungsmöglichkeiten für europaweite Projekte aufzuzeigen.

Die erste Chance zum gegenseitigen Kennenlernen gab es bereits bei der Begrüßung der Teilnehmer durch den Präsidenten von EUSE (Mike Evans) und den Vorsitzenden von EUSE Dänemark (Henning Jahn) am Nachmittag des ersten Konferenztages.
Die Gewichtung der Konferenzthemen wurde durch die darauf folgende erste Staffel von Vorträgen (u.a. von Johan Ten Geuzendam, europaweit zuständig für die Integration von Menschen mit Behinderungen) deutlich.

Die folgenden beiden Konferenztage waren ausgefüllt mit den verschiedenen Vorträgen und Workshops. Anita Weisser repräsentierte uns in ihrem Workshop “Quality versus Economics (Observations From a Study Visit to Wales)”.
Bei ihrem Studienaufenthalt war ihr besonders aufgefallen, dass die Situation von WISE durch die Rahmenbedingun-
gen von Wirtschaftlichkeit einerseits und Qualitätsanspruch andererseits bemerkenswert geprägt wurde. Im Verlauf der Präsentation hat sie diesen Konflikt herausgearbeitet und Konsequenzen sowie mögliche Handlungsalternativen dargestellt.

Zum Abschluss der Konferenz bedankte sich Mike Evans bei den Teilnehmern und gab seinen Rücktritt vom Vorsitz von EUSE bekannt. Zukünftig wird Margarete Haddock aus Nordirland diese Funktion ausüben.

Das offizielle Video von EUSE macht erfrischend deutlich, dass neben der ernsthaften Arbeit auch Raum für entspannte Aktivitäten gegeben war.






04.04.2011

10 Jahre IFD Mittelfranken

Am 1. April wurde unser Unternehmen 10 Jahre alt. Rund 120 Gäste und Mitarbeiter feierten mit uns diesen ersten runden Geburtstag.

In kurzen Reden blickten Andreas Backhaus, unser Geschäftsführer und Lothar Baumüller als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung auf die vergangenen 10 Jahre zurück.
Karin Wirsching, die Leiterin der Regionalstelle Mittelfranken des „Zentrum Bayern Familie und Soziales“ und Maria Haas, Bereichsleiterin der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, sprachen über die
gute Zusammenarbeit ihrer Ämter mit uns.

Nach den Ansprachen hatten unsere Gäste die Möglichkeit, sich bei einem Buffet über uns, unsere Arbeit und die Geschichte unseres Unternehmens zu informieren und mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen.

Die Feier wurde von „Blind Wolf & Friends“ musikalisch begleitet und durch eine Ausstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unserer Maßnahme „Unterstützte Beschäftigung“ abgerundet.


Ausstellung "10 Jahre IFD"

Andreas Backhaus im Gespräch

Am Buffet


Eintreffen der Gäste

Blind Wolf & Friends

Ausstellung der UB-Teilnehmer
29.03.2011

Seit 29. März: Neue Adresse in Weißenburg

Ende März zog unser Weißenburger Büro in neue größere Büroräume. In diesen neuen Räumen erfüllen wir nun auch alle Vorgaben eines barrierefreien Zugangs: Ausreichende Parkplätze, einen stufenlosen Zugang und ein behindertengerechtes WC.
Unsere neue Adresse lautet :
Schwärzgasse 3
91781 Weißenburg
Tel. 09141/87 706 - 0
Fax 09141/87 706 - 26
23.02.2011

Vortrag im Unternehmernetzwerk „TRUST“

Das Marketing-Netzwerk TRUST, ein Unternehmerforum aus Wilburgstetten bei Ansbach (Näheres dazu hier: unternehmer-treffen-unternehmer.de veranstaltet monatlich eine so genannte „Business Lounge“.

Unternehmerpersönlichkeiten aus Mittelfranken kommen hier einmal monatlich zusammen, um neue branchenübergreifende Kontakte zu knüpfen, Expertenreferate zu hören oder sich Unterstützung z.B. bei Fragen zur Unternehmenskommunikation zu holen.
Unser Mitarbeiter Michael Zernentsch hielt bei der Business Lounge am 22. Februar im Hotel Eisenhut in Rothenburg einen Fachvortrag zum Thema „Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung“.

Den anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmern gab er einen umfassenden Überblick über die Fördermöglichkeiten, antwortete auf Fragen zum Thema und stellte das Unterstützungskonzept unseres Unternehmens vor.


15.11.2010

Fachkonferenz zur Zukunft der Integrationsfachdienste

Am 12.11. fand in unseren Räumen eine Fachkonferenz zur Zukunft der Integrationsfachdienste in Bayern mit dem Thema „Vom Dienst zum Dienstleister“ statt.
Eingeladen hatte die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, das Bayerische Sozialministerium, das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) und die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) ifd Bayern e.V..
Gäste der Tagung waren Vertreter der bayerischen Integrationsämter, Mitarbeiter der Integrationsfachdienste und alle Reha/SB-Teamleiter der bayerischen Agenturen für Arbeit.
In Ihren Redebeiträgen betonten sowohl Klaus Beier, Mitglied der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, wie auch der Leiter des Ministeriums-Referats „Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben“ Dr. Oliver Bloeck die herausragende Rolle der bayerischen Integrationsfachdienste bei der beruflichen Eingliederung behinderter Menschen.

Andreas Backhaus und Johannes Magin von der LAG ifd Bayern e.V. stellten mit besonderem Augenmerk auf die Situation in Bayern das Leistungsangebot der Integrationsfachdienste dar.



14.10.2010

„Psychische Erkrankung im Arbeitsleben“ zeigt sich als Brennpunktthema

Im Rahmen unserer Fachtagsreihe „Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben“ fand am 14. Oktober in unseren Räumen eine Veranstaltung zAum Themenbereich „Psychische Erkrankung“ statt.
Schon die Tatsache, dass wir 30% mehr Anmeldungen erhielten, als Plätze zur Verfügung standen, zeigte, dass wir hier offensichtlich ein echtes Brennpunktthema aufgegriffen hatten.

Doch nicht nur die Zahl der Teilnehmer sondern auch die Qualität der Referenten und Vorträge machten die Veranstaltung zu einem der Höhepunkte unserer Fachtagsreihe.

Dr. Dr. Niklewski, der Leitende Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Nürnberg eröffnete die Tagung mit einem Vortrag über die Themen Chronische Erschöpfung, Burnout, Tagesmüdigkeit und Depression.

Im Anschluss folgte Dr. Renate Schäuble, die die Zuhörerinnen und Zuhörer ausführlich über die Auswirkungen einer psychischen Erkrankung auf das Verhalten, die kognitiven Fähigkeiten und die Emotionalität informierte.

Nach der Mittagspause berichtete Regina Schwarzer beispielhaft über verschiedene Elemente der Gesprächsführung mit psychisch kranken Arbeitnehmern, ihr folgte Gudrun M. Karg, die ausführlich darstellte, welche Funktion ein sogenannter „Minijob“ in der Berufslaufbahn psychisch kranker Menschen haben kann.

Zum Abschluss stellte Katharina Sadowicz eine unserer Maßnahmen zur individuellen betrieblichen Qualifizierung vor, die wir seit über einem Jahr durchführen.

Wir bedanken uns bei den Referentinnen und Referenten aber auch bei unseren Gästen, die uns durch ihre zahlreiche Teilnahme zeigen, dass unsere Fachtagsreihe einen hohen Stellenwert einnimmt.











18.09.2010

Europäischer Austausch – Mitarbeiterin des IFD zum Studienbesuch in Wales

Deutschland ist eines von 19 Mitgliedern in der „European Union of Supported Employment“ (EUSE). Jedes Jahr werden von dieser Organisation drei Stipendien unter den Mitgliedsstaaten ausgeschrieben. Mit Hilfe dieser Stipendien sollen Mitarbeiter von Organisationen aus dem Feld der „Unterstützten Beschäftigung“ die Möglichkeit erhalten, einen Studienbesuch in einem anderen Mitgliedsland durchzuführen. Wir haben uns 2010 auf eines dieser Stipendien beworben und bekamen den Zuschlag für einen Studienbesuch in der „Welsh Initiative for Supported Employment“ (WISE).
Das Hauptaugenmerk von WISE liegt in der Arbeit mit und für Menschen mit einer Lernbehinderung.
In diesem Bereich vermittelt WISE bereits seit 25 Jahren sehr erfolgreich Klienten in unterstützte Beschäftigungsverhältnisse.

Während des Studienbesuchs vom 13. bis 17. September 2010 standen eine Reihe unterschiedlichster Aktivitäten auf der Agenda: Gespräche mit Mitarbeitern von WISE (Geschäftsleitung, Job Coach, Trainer für Grundfertigkeiten, Integrationsberater, Schule/Beruf-Projekt Koordinatorin) gehörten ebenso dazu, wie die Teilnahme an einem Gesprächstermin der Leiterin von WISE mit der „Wales Association of Supported Employment Agencies“. Lesen Sie hier den „Study Visit Report“ unserer Mitarbeiterin Anita Weisser.

16.09.2010

Fachtag „Menschen mit psychischer Erkrankung im Arbeitsleben"

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass in unserer Fachtagsreihe „Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben“ die nächste Veranstaltung auf dem Programm steht.

Sie findet statt am 14.10.2010 von 10.00 bis 15.45 Uhr und dreht sich um das Thema „Menschen mit psychischer Erkrankung im Arbeitsleben“.

Genau wie beim letzten Fachtag werden auch diesmal ein Fachreferat und verschiedene praxisbezogene Kurzvorträge auf dem Programm stehen.
Hauptreferent ist Herr Dr. Dr. Günter Niklewski, Leitender Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Nürnberg. Die Veranstaltung ist bereits komplett ausgebucht. Ameldungen sind deshalb leider nicht mehr möglich.
Wir bitten Sie um Verständnis.
19.03.2010

Fachtag „Menschen mit Hörschädigung im Arbeitsleben"

Am 18. März fand der 7. Fachtag unserer Reihe „Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben“ statt. Knapp 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten in den fünf Vorträgen rund um das Thema „Hörbehinderung“ wichtige und hilfreiche Informationen.

Zu Beginn erläuterte Dr. Inge Richter (Klinikum am Europakanal Erlangen) mögliche Ursachen aus dem Arbeitsleben, die bei hörbehinderten Menschen zu Stresssituationen oder zu psychischen Symptomen bis hin zu psychischen Erkrankungen führen können und gab wichtige Impulse, wie diese Beeinträchtigungen der Lebensqualität durch einen verbesserten Umgang am Arbeitsplatz vermieden werden können.

Nach Bettina Schrinner (IFD gGmbH), die über den Aufbau und die Anwendung der Deutsche Gebärdensprache referierte, gab Wolfgang Eckmeier (IFD gGmbH) hilfreiche Tipps zu der Frage, wie hörende Menschen mit gehörlosen Arbeitskollegen kommunizieren können, auch wenn sie die Gebärdensprache nicht beherrschen.
Kerstin Ritschke (IFD gGmbH) und Katina Geißler (Evang. Gehörlosenseelsorge Nürnberg) erklärten die Telefonkommunikationssysteme „TeleSign“ und „TeSS“ in Theorie und Praxis und Nicole Gerner (IFD gGmbH) stellte abschließend das Leistungsangebot des Integrationsfachdienstes für hörbehinderte Menschen an einem praktischen Beispiel vor.

Nach dem Motto „Nach dem Fachtag ist vor dem Fachtag“ laden wir interessierte Menschen zu unserem zweiten Fachtag 2010 ein. Er findet am 14. Oktober statt.
Das Thema lautet „Psychische Erkrankungen“.
Als Referenten haben wir Dr. Dr. Niklewski angefragt. Er ist Medizinischer Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Nürnberg.

Alle interessierten Menschen, die bisher noch keine Einladungen zu den Fachtagen erhalten haben, können per Mail an projekt@ifd-ggmbh.de um die Aufnahme in den Verteiler bitten.
Sie erhalten dann ca. Anfang September eine Veranstaltungsankündigung.










09.02.2010

Neues Teamfoto auf unserer Kontaktseite

Im Januar 2009 zählte unser Team 28 Menschen. Seither haben wir acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neu eingestellt.

Aus diesem Grund war es notwendig, das Bild unseres gesamten Teams hier auf der Homepage diesen Veränderungen anzupassen.
Seit heute finden Sie deshalb auf der Kontaktseite das aktuelle Bild aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Unternehmens.

Das Bild wurde am 21. Januar 2010 in unseren Räumen aufgenommen. Wenn Sie möchten, werfen Sie doch mal einen Blick darauf.
21.01.2010

Fachtag „Menschen mit Hörschädigungen im Arbeitsleben"

Am 18.März 2010 von 10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr findet der 7. Fachtag unserer Reihe „Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben" statt.

Wegen der Vielfalt des Themenkomplexes haben wir auf ein zweites Fachthema verzichtet und widmen die Veranstaltung ausschließlich der gesamten Bandbreite des Bereichs der Hörschädigungen.

Als Referentin für den Fachvortrag konnten wir Frau Dr. Inge Richter gewinnen. Sie ist Leitende Ärztin des Bereichs für psychisch kranke Hörgeschädigte in der Klinik für
Psychiatrie, Sucht, Psychotherapie und Psychosomatik im Klinikum am Europakanal in Erlangen.

Anmeldungsformulare zu der Veranstaltung sind bei uns unter der E-Mail-Adresse redaktion@ifd-ggmbh.de erhältlich. Die Anmeldefrist endet am 11.März 2010.

Für die Teilnahme erbitten wir auch diesmal wieder einen Unkostenbeitrag von 25,-- €, der direkt vor dem Veranstaltungsbeginn in bar entrichtet werden kann. Auf Wunsch erhält jeder Teilnehmer eine Quittung.
16.11.2009

Neue Kolleginnen in Nürnberg und Ansbach

Kurz vor dem Ende des Jahres haben wir an unseren Standorten Nürnberg und Ansbach nochmal Verstärkung für die jeweiligen Teams bekommen.
In Nürnberg entlastet unsere neue Teamassistentin Sonja Hammer die Kolleginnen in der Anmeldung und im Sekretariat.
In Ansbach unterstützt Claudia Mayereder das Berater/innen-Team bei seinen Aufgaben.

Beiden Kolleginnen an dieser Stelle ein „Herzlich Willkommen" bei uns!
26.10.2009

Neue Rufnummern in der Außenstelle Ansbach

Ab heute haben wir in der Ansbacher Außenstelle eine neue Telefonnummer.

Über die ebenfalls neuen Durchwahlnummern können Sie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt auch direkt anrufen.
  • Zentrale Rufnummer: 0981/ 4 66 33 0 -0
  • Faxnummer: 0981/ 4 66 33 0 -33
  • Michael Zernentsch: -10
  • Harry Franke: -20
  • Bianka Engelhardt: -30
16.10.2009

Fachtag „Morbus Crohn und Leberzirrhose" am 15. Oktober 2009

Am 15. Oktober fand der 6. Fachtag in unserer Reihe „Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben" statt. Zum zweiten Mal in dieser Reihe drehte sich das Thema um die organischen Erkrankungen und deren Auswirkungen auf das Arbeitsleben.
Als Fachreferenten konnten wir Herrn Priv. Doz. Dr. med. Christoph Reichel gewinnen. Er ist Leitender Arzt des Reha-Zentrums Klinik Hartwald.

In seinem ersten Vortrag „Rehabilitation von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen" informierte Dr. Reichel zunächst über das arbeitsbezogene Verhalten und Erleben von Morbus Crohn sowie den gesundheitsförderlichen bzw. Risikobewältigungsmustern von daran erkrankten Menschen.
In der Folge ging er dann auf die Wirksamkeit der stationären Rehabilitation ein und berichtete über die Auswirkungen unterschiedlicher Medikamente.

Unsere Integrationsberaterin Dr. Renate Schäuble stellte im anschließenden Vortrag verschiedene Lösungsansätze zur beruflichen Integration von Menschen mit chronisch entzündliche Darmerkrankungen vor. Herzu können z.B. Einzelgespräche gehören, aber auch die Erörterung innerbetrieblicher Umsetzungsmöglichkeiten und sogar das Erwägen eines Heimarbeitsplatzes.

Im seinem zweiten Vortrag sprach Dr. Reichel über „Hirnleistungsstörungen bei Leberzirrhose". Hierbei spannte er den Bogen von möglichen Ursachen über die Diagnostik, Prognose und Verlauf bis hin zur sozialmedizinische Begutachtung.
So erfuhren die Zuhörerinnen und Zuhörer beispielweise, dass Ernährungsfehler oder die Einnahme von Rauschmitteln in bestimmten Konstellationen auslösende Faktoren für eine Leberzirrhose sein können und dass die Diagnostik der damit zusammenhängenden Hirnleistungsstörungen in jüngster Zeit vermehrt unter Zuhilfenahme moderner elektronischer Geräte vorgenommen wird.

Abschließend informierte Regina Schwarzer, ebenfalls Integrationsberaterin bei uns, über „Unterstützende Elemente des IFD bei Menschen mit Lebererkrankungen".
Besonderes Schwergewicht lag in der Schilderung eines Beispiels aus der Praxis auf dem Versuch, für den betroffenen Arbeitnehmer einen leidengerechten Arbeitplatz innerhalb des Unternehmens zu finden. Doch leider hat hier der wirtschaftliche Einbruch Mitte des Jahres 2008 das gewünschte Ergebnis verhindert, Nachdem der Arbeitgeber Kurzarbeit angemeldet hatte, zerschlugen sich alle Hoffnungen des betroffenen Arbeitnehmers.

Am 18. März 2010 findet der siebte Fachtag zum Thema „Hörschädigungen" statt.

Alle interessierten Menschen, die bisher noch keine Einladungen zu den Fachtagen erhalten haben, können per Mail an projekt@ifd-ggmbh.de um die Aufnahme in den Verteiler bitten.
Sie erhalten ca. Ende Januar 2010 dann eine Veranstaltungsankündigung.

Dr. Christoph Reichel
Blick ins Publikum

Dr. Renate Schäuble
Regina Schwarzer
13.10.2009

Neuer Gesellschafter

Wir freuen uns, den Bezirk Mittelfranken als 13. Gesellschafter der IFD gGmbH begrüßen zu können. Die langjährige Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungswerk Nürnberg für Hör- und Sprachgeschädigte
und bei den Bemühungen, Menschen aus den Werkstätten für behinderte Menschen neue Perspektiven bieten zu können, wird damit zukünftig noch intensiver fortgesetzt. Vielen Dank für das Vertrauen!
01.10.2009

Neue Mitarbeiterinnen

Unser Beraterteam hat Zuwachs bekommen. Ab heute unterstützen uns Ulrike Gemmel und Eva-Anne Krauß in unserem Team in Nürnberg.
Vom Studiengang Sozialwirtschaft der Evangelischen Stiftungsfachhochschule absolviert Verena Becker ihr praktisches Studiensemester bei uns.

Herzlich Willkommen!
08.09.2009

Fachtag „Menschen mit Magen-Darm- und Lebererkrankungen im Arbeitsleben"

Am 15.Oktober 2009 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr findet der 6. Fachtag unserer Reihe „Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben" statt.

Wie gewohnt werden zu den einzelnen Themen jeweils ein Fachreferat, ein praxisbezogener Kurzvortrag und eine anschließende Fragerunde angeboten.

Die Fachvorträge mit den Themen
- Medizinische Rehabilitation bei Morbus Crohn
- Menschen mit leberbedingten Hirnleistungsstörungen bei Leberzirrhose
hält dieses Mal Herrn Priv. Doz. Dr. med. Christoph Reichel. Er ist Leitender Arzt des Reha-Zentrums Klinik Hartwald.

Anmeldungsformulare zu der Veranstaltung sind bei uns unter der E-Mail-Adresse redaktion@ifd-ggmbh.de erhältlich. Die Anmeldefrist endet am 8.Oktober 2009.

Für die Teilnahme erbitten wir auch diesmal wieder einen Unkostenbeitrag von 25,-- €, der direkt vor dem Veranstaltungsbeginn in bar entrichtet werden kann. Auf Wunsch erhält jeder Teilnehmer eine Quittung.
24.07.2009

Behindertenbeauftragte zu Gast

Auf Initiative unseres stellvertretenden Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung, Wolfgang Kurzer, besuchte uns die neue Beauftragte der bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Irmgard Badura, in Nürnberg.
Bei diesem Treffen hatten wir die Gelegenheit, uns mit Frau Badura über die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben und die Zukunft der Integrationsfachdienste auszutauschen.



Im Anschluss daran waren die kommunalen Behinderten-
beauftragten aus Mittelfranken
bei uns zu Gast.
Gemeinsam mit der Bezirksrätin Barbara Titzsch und der Leiterin des Integrationsamts Region Mittelfranken Regierungsdirektorin Karin Wirsching informierten wir über
die Aufgaben und Organisationsstruktur des IFD Mittelfranken und tauschten Erfahrungen aus.
Mit diesem Treffen konnte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Integrationsfachdienst und den kommunalen Behindertenbeauftragten weiter vertieft werden.

13.07.2009

Wir begrüßen....

...vier neue Kolleginnen und Kollegen in unseren Reihen:

Barbara Günther und Bernhard Kirchmeier unterstützen das Beraterteam in Nürnberg.
Bianka Engelhardt verstärkt das Team in Ansbach und Daniela Pickel steht dem Verwaltungsteam zur Seite.

Herzlich Willkommen!
08.07.2009

Dokumente aus QIN werden aktualisiert

Im Jahr 2003 stellten wir den Besucherinnen und Besuchern unserer Internetseite verschiedene Dokumente aus unserem Qualitäts-Management-System QIN (Qualitätssicherung Integrationsfachdienst Nürnberg) zum Herunterladen zur Verfügung.

In den vergangenen sechs Jahren hat sich im Bereich der Sozialgesetzgebung so vieles verändert, dass diese Dokumente nicht mehr dem aktuellen Stand entsprachen.
Deshalb haben wir uns entschlossen, die fünf Kernprozesse, den "Modularen Leistungskatalog" und das Qualitätssicherungssystem komplett zu überarbeiten.

Ab Sommer 2010 werden Sie an der gewohnten Stelle die aktualisierten Versionen der QIN-Dokumente zum Herunterladen vorfinden.

Wir bitten die Leserinnen und Leser unserer Internetseite um Verständnis für diese Entscheidung.
18.06.2009

Neue Räume

Seit unserer letzten räumlichen Erweiterung in der Nürnberger Zentrale ist die Zahl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 15 auf 34 angestiegen, von denen 30 ganz oder teilweise vor Ort arbeiten.

Die Folge diese Anstiegs war eine extreme räumliche Enge: Zum Teil mussten die Beraterinnen und Berater zu dritt in einem Büro arbeiten. Das war für die gute Versorgung unserer Kunden keine wirklich optimale Situation.

Seit Mitte Mai hat sich diese Situation durch die Erweiterung
unserer Bürofläche um 200 qm erheblich entspannt. Zudem stehen uns nun zwei weitere Seminarräume zur Verfügung, die flexibel zu einem 110 qm großen Raum umgestaltet werden können. Diesen Raum, der mit Leinwänden, Beamer, Flip-Chart etc… ausgestatten ist, kann auch tageweise bei uns angemietet werden.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Handwerksbetriebe für die Einhaltung aller Fristen und Pläne.
02.04.2009

Neue Ausgabe des „IFD-Marker"

Pünktlich zum achtjährigen Bestehen unseres Unternehmens ist die neue Ausgabe unseres Magazins „IFD-Marker" erschienen.

Auf zwölf ansprechend gestalteten Seiten informieren wir die Leser über unsere neuen Projekte, über die Fachtagsreihe
„Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben" und viele andere interessante Themen.

Wenn Sie ein Exemplar des Magazins zugeschickt haben möchten, richten Sie einfach Ihre Bestellung an redaktion@ifd-ggmbh.de.
13.03.2009

Fachtag „Autismus und ADHS" am 12. März 2009

In unserer Fachtagsreihe fand am 12. März die 5. Veranstal-
tung statt.

„Autismus und ADHS" waren die Themen und eine Reihe kompetenter Referenten informierten über 90 Teilneh-
merinnen und Teilnehmer zu wichtigen Aspekten dieser beiden Erkrankungen aber auch über bedeutende Einrichtungen in der Region.

Den Beginn gestaltete Maria Kaminski, die Vorsitzende des Bundesverband Autismus Deutschland e.V. Nach einer Einführung zur Situation von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Autismus gab sie Auskunft zu den Rahmenbedingungen und Rechtsansprüchen bei der beruflichen Ausbildung, einem Studium und während der Berufstätigkeit.

Ein besonderes Augenmerk richtete sie auf das Thema „Werkstatt für Menschen mit Behinderung? Hier informierte sie über das Aufnahmeverfahren, den Förderbereich und die Voraussetzungen für eine 1:1-Betreuung.

Abschließend ging Frau Kaminski auf das neue Werkzeug der „Unterstützten Beschäftigung"(UB) ein. Nach Informationen zum Konzept und zu den gesetzlichen Grundlagen äußerte sich auch einige sachliche Kritikpunkte zur UB.

Im Anschluss an Frau Kaminski berichtete Claudia Homrighausen, Integrationsberaterin bei uns, beispielhaft über die berufliche Integration von Menschen mit Autismus. Neben ausführlichen Beschreibungen der dafür nötigen Rahmenbedingungen und der Unterstützungsinstrumente durch den Integrationsfachdienst schilderte sie am Beispiel einer 42-jährigen Systeminformatikerin die erfolgreiche Eingliederung einer Betroffenen ins Arbeitsleben.

Wolfgang Ursel, Dipl-Sozialpädagoge im Autismus-Kompetenz-Zentrum Mittelfranken stellte diese Einrichtung vor, sprach über Beispiele gelungener Unterstützung und schloss mit einer näheren Betrachtung des sog. „Diversity Managements"

Über eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme für junge Menschen mit einer Diagnose im Formenkreis Autismus informierte Deli Marohn von der gfi Erlangen/Nürnberg. Die Maßnahme („MAut") verfolgt mit einer Eignungsfeststellung und individueller Berufsorientierung das Ziel, junge Menschen mit Autismus in eine Ausbildung mit individuell notwendigen Hilfen zu vermitteln.

Dem Thema „Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung"(ADHS) widmete sich Dr. Matthias Gelb, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin und Mitglied im Arbeitskreis ADHS des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e.V., in einem genauso ausführlich wie humorvoll gehaltenen Vortrag.

Zunächst ging er auf die Geschichte, die Erscheinungsformen und die Folgen dieser Erkrankung ein. Danach informierte er über die Begleitprobleme von Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS sowie das Erscheinungsbild im Erwachsenenalter.

Warum Menschen mit ADHS denkbar schlechte Voraussetzungen für eine Ausbildung mitbringen und welchem „Teufelskreis" sie im Arbeitsleben ausgesetzt sind, bildeten mit einer ausführlichen Darstellung der medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten einen guten und runden Abschluss seines Vortrags.

Am 15. Oktober 2009 findet der sechste Fachtag zu den Themen Magen-Darm-Erkrankungen und Lebererkrankungen statt.

Alle interessierten Fachleute, die bisher noch keine Einladungen zu den Fachtagen erhalten haben, können per Mail an projekt@ifd-ggmbh.de um die Aufnahme in den Verteiler bitten.
Sie erhalten ca. Anfang September 2009 dann eine Veranstaltungsankündigung.

Maria Kaminski
Deli Marohn

Wolfgang Ursel
Dr. Matthias Gelb
02.02.2009

"Kunst verbindet"

Unter diesem Motto stand die Veranstaltung am 31. Januar, die wir gemeinsam mit dem „Stadtverband der Gehörlosen Nürnberg e.V." und dem Künstlerinnenverband „GEDOK Franken e.V." durchgeführt haben.

An diesem Nachmittag konnte in unseren Räumen die Ausstellung «Fotografie und Objekte? besichtigt werden. Darüber hinaus lud eine Reihe gehörloser und hörender Künstler zu Workshops, literarischen Betrachtungen und verschiedenen Bühnendarbietungen ein.

Dieses in der Region nicht alltägliche Projekt sollte den gehörlosen und hörenden Besucherinnen und Besuchern Gelegenheit geben, sich gegenseitig über die spezifischen Kunstformen zu informieren und - natürlich - unser umfangreiches Leistungsangebot kennenzulernen.
An dieser Stelle sagen wir nochmal ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.

Insbesondere gilt unser Dank:
Frau Dr. Gloc-Hofmann, 1. Vorsitzende der GEDOK Franken e.V.
Oliver Heß Geschäftsführer des Stadtverbands der Gehörlosen e.V.
Den Künstlerinnen und Künstlern der GEDOK Franken e.V. und des Stadtverbands der Gehörlosen e.V.
Allen Helferinnen und Helfern


Alle Fotos: © 2009 Helmut Hofmann

Grußwort von Dr. Ingrid Gloc-Hofmann (GEDOK Franken)

Die Veranstalter im Gespräch: Oliver Heß vom Stadtverband, Dr. Ingrid Gloc-Hofmann und Jochen Prusko, IFD gGmbH.

Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard (GEDOK) mit Dolmetscherin

Die „POI-Gruppe?des Stadtverbands in Aktion
27.01.2009

Kontaktdaten des Beraterteams wieder eingestellt

Am 9. Dezember vergangenes Jahr haben wir unsere Kontaktseite neu gestaltet. Um es den Nutzern unserer Internetseite einfacher zu machen, hatten wir nur noch die Kontaktdaten der Koordination und der Leitung aufgelistet.

In den vergangenen Wochen hat sich herausgestellt, dass vor der Änderung viele Besucherinnen und Besucher unserer Homepage die Möglichkeit genutzt haben, sich über die Rufnummern und E-Mail-Adressen der Beraterinnen und Berater zu informieren.
Auf vielfachen Wunsch haben wir nun diese Daten wieder in die Homepage aufgenommen.

Wir möchten uns für die Unannehmlichkeiten entschuldigen und bedanken uns für die hilfreichen Rückmeldungen zu diesem Thema.
14.01.2009

Neuer Gesellschafter

Seit Januar 2009 ist die Werkstatt für behinderte Menschen der Stadt Nürnberg der 12. Gesellschafter unserer gemeinnützigen GmbH.

Mit diesem Schritt findet eine seit vielen Jahren bewährte Partnerschaft im Übergang WfbM-Beruf eine neue Form des Miteinanders.
Wir freuen uns sehr über den Vertrauensbeweis von Seiten der Stadt Nürnberg und nehmen dies zum Anlass noch bessere Wahlmöglichkeiten zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu bieten.
08.01.2009

Veranstaltungshinweis

„Fotografie und Objekte" - Eine Ausstellung der GEDOK Franken e.V.

Am 31.01.2009 ab 16.00 Uhr veranstaltet und gestaltet die GEDOK Franken e.V. in Zusammenarbeit mit dem Stadtverband der Gehörlosen Nürnberg e.V. und der IFD gGmbH einen Abend zur aktuellen Kunstausstellung in unseren Räumen.

Neben der Vorstellung der Kunstwerke kann man an diesem Abend verschiedene künstlerische Darbietungen
gehörloser Künstlerinnen und Künstler besichtigen. Wer sein Geschick beim Gravieren von Glas testen möchte und so selbst ein wenig zur Kunst beitragen will hat die Möglichkeit an einem Glasgravur-Workshop teilzunehmen. Außerdem kann sich jeder während der Veranstaltung mit den Künstlerinnen der Ausstellung, Edda Schneider, Mary Sych, Karin Drechsler-Ruhmann und Ingrid Gloc-Hofmann austauschen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
09.12.2008

Neue Kontaktseite auf unserer Homepage

Als wir im Frühjahr 2006 unseren neuen Internetauftritt ins Netz stellten, waren wir 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damals waren wir der Ansicht, es wäre für die Besucher der Seite hilfreich, wenn von jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin ein Foto sowie die Kontaktdaten zu finden sind.

Inzwischen zählen zu unserem Team 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das brachte zwangsläufig mit sich, dass die Kontaktseite in den letzten Jahren immer länger und damit auch immer unübersichtlicher wurde.
Die Nutzer der Seite waren gezwungen, sich durch fast 30 Bilder und ebenso viele Kontaktdaten zu „scrollen", um auf das von ihnen Gesuchte zu stoßen.

Um die Kontaktaufnahme zu erleichtern, finden Sie auf unserer Homepage künftig nur noch die Daten der Leitung und Koordination unseres Hauses. Damit Sie sich aber trotzdem ein Bild von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern machen können, haben wir ein Foto vom gesamten Team dazugestellt.
30.10.2008

140 gehörlose Filmbesucher zu Gast

Am Mittwoch, 29. Oktober zeigte der Stadtverband der Gehörlosen Nürnberg e.V. in unseren Räumen den Film „Still-Leben" von Manfred Mertz. Dieser Film wurde von einem zum Großteil selbst gehörlosen Team speziell für gehörlose Kinobesucher gedreht.

Viele der etwa 140 gehörlosen Besucherinnen und Besucher fanden auf diese Weise zum ersten Mal zum Integrationsfachdienst und wissen jetzt, wo wir „zu Hause" sind.
Auch der Kontakt zum Stadtverband konnte durch dieses außergewöhnliche Projekt vertieft werden.

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass ein kulturelles Angebot helfen kann, unseren Fachdienst Menschen nahezubringen, die im Normalfall wahrscheinlich nie von uns erfahren hätten. Aus diesem Grund wollen wir auch im Jahr 2009 das Angebot an kulturellen Veranstaltungen aufrecht erhalten.




17.10.2008

Fachtag "Menschen mit Diabetes und Nierenerkrankungen im Arbeitsleben"

Am 16. Oktober veranstalteten wir den vierten Fachtag aus der Reihe „Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben" zu den Themen Diabetes und Nierenerkrankung. Über 70 Teilnehmer zeigten uns, dass sich die Fachtagsreihe weiter steigender Beliebtheit erfreut. Dank des hervorragenden Referenten Prof. Dr. Fritschka wurde der Fachtag zu einer informativen Veranstaltung, die zu diesen beiden Erkrankungsformen interessante Aspekte im Hinblick auf die Teilhabe am Arbeitsleben lieferte.

Zum Thema Diabetes erläuterte Prof. Dr. Fritschka, warum Schichtarbeit nach Möglichkeit vermieden werden sollte, Tätigkeiten im Akkord nur von einem bestimmten Kreis der Betroffenen durchgeführt werden kann und wie es sich mit den Pausenbedarf bei Diabetikern verhält.

Der von ihm gut beschriebene Zusammenhang zwischen der Erkrankung und den funktionellen Auswirkungen auf wichtige Organsysteme wie z.B. die Atmungs- und Bewegungsorgane machte den Zuhörerinnen und Zuhörern deutlich, wie weit die Einschränkungen in den Arbeitsalltag hineinwirken.

Unser Auszubildender Saleem Ahmed berichtet als Betroffener über seine Erfahrungen bei der Ausbildungsplatzsuche und schilderte wichtige präventive Maßnahmen, die eine möglichst uneingeschränkte Mitarbeit am Arbeitsplatz sicherstellen können.
Der zweite Vortrag von Prof. Dr. Fritschka drehte sich um das Thema der beruflichen Integration von Menschen mit chronischen Nierenerkrankungen. Die Zuhörer konnten erfahren, warum eine chronische dialysepflichtige Nierenerkrankung bei ungünstigen Arbeitsbedingungen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben z.B. eine innerbetriebliche Umsetzung oder Umschulung erforderlich machen und warum unter Umständen für den bisherigen Beruf die Berufsunfähigkeit bzw. Teilerwerbsunfähigkeit bestehen kann.

Abschließend berichtet Regina Schwarzer in einem Praxisbeispiel von der gelungenen Integration einer betroffenen Angestellten.

Die positive Resonanz auf die Fachtagsreihe hat uns dazu bewogen, sie entgegen unseren ursprünglichen Planungen auch über 2008 hinaus fortzuführen. Am 12. März 2009 findet der fünfte Fachtag zu den Themen ADHS und Autismus statt.

Alle interessierten Fachleute, die bisher noch keine Einladungen zu den Fachtagen erhalten haben, können per Mail an projekt@ifd-ggmbh.de um die Aufnahme in den Verteiler bitten. Sie erhalten ca. Mitte Januar dann eine Veranstaltungsankündigung.






09.10.2008

Übergang Schule-Beruf

Das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung führt mit uns und den anderen Integrationsfachdiensten in Bayern ein Projekt „Übergang Förderschule - Beruf" durch.
Ziel des Projektes ist, schwerbehinderte Schulabgänger aus den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, die bislang in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) eingetreten sind, auf den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln.
Die Zielvorgabe ist eine Reduzierung der Werkstatteintritte um fünf Prozent, für Mittelfranken bedeutet dies eine Zielgröße von fünf auf den 1. Arbeitsmarkt zu vermittelnden Projektschülern.

Diese Vorgabe wurde in Mittelfranken bereits vor Ablauf der Projektlaufzeit mit sieben vermittelten Schülern weit übertroffen. Dieser Erfolg ist uns Grund genug, ein Pressegespräch über das Projekt durchzuführen.
Teilnehmer des Gesprächs sind Friedrich Gleißner (Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der IFD gGmbH Mittelfranken), Andreas Backhaus (Geschäftsführer der IFD gGmbH Mittelfranken), Martina Will (Projektleiterin), Wolfgang Eckmeier (Projektmitarbeiter), Karin Wirsching (Leiterin des Integrationsamts Region Mittelfranken) und Herr Bochum (Marktleiter des real-SB-Warenhauses Nürnberg, Äußere Bayreuther Straße).
Weiterhin sind für das Pressegespräch angefragt: Hans Stenz (ZBFS, Leiter des Integrationsamts Bayern) und Lothar Baumüller (Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Bayern).

Das Pressegespräch findet am 30. Oktober um 11.00 Uhr in unseren Räumen statt.
08.10.2008

Neuer Mitarbeiter für Ansbach und Weißenburg

Seit 1. Oktober unterstützt unser neuer Kollege Harry Franke die Arbeit in den Außenstellen Ansbach und Weißenburg. Er ist in Ansbach unter der Rufnummer 0981/9777?36 und in Weißenburg unter der 09141/8732 622 zu erreichen.
Herzlich Willkommen im Team!
04.09.2008

Landschaft und Struktur

Ausstellung der GEDOK Gruppe Franken mit Gemälden von Renate Ahlsdorf, Andrea Buckland, Christine Engels, Ulli Falke, Barbara Gröne-Trux und Alena Tomasek vom 10. Oktober bis Anfang Dezember 2008

Die GEDOK ist der Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer e. V., das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen aller Sparten. Sie wurde 1926 als "Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen" in Hamburg von Ida Dehmel (1870-1942) gegründet. Ihr Anliegen war die Förderung künstlerischer Talente von Frauen. Heute zählt der traditionsreiche Kunstverband rund 3.500 Mitglieder in 22 deutschen Städten und Regionen sowie in Wien. In der seit 22 Jahren bestehenden Regionalgruppe Franken sind über 90 Künstlerinnen aus den Bereichen der bildenden und der angewandten Kunst organisiert.
In der Ausstellung „Landschaft und Struktur" stellen sechs Künstlerinnen der GEDOK aktuelle Arbeiten aus. Die Malerinnen Renate Ahlsdorf, Andrea Buckland, Christine Engels, Ulli Falke und Alena Tomasek gehen das Thema aus verschiedenen Kunstrichtungen und Stilen an. Neben konkret gefassten Landschaftsbildern stehen Farbräume, deren Strukturen an topografische Formen erinnern.

Damit zeigt sich auch die Bandbreite des künstlerischen Schaffens der innerhalb der GEDOK organisierten Künstlerinnen, die gegenständlich arbeitende Malerinnen ebenso umfasst wie der Abstraktion verpflichtete Kunstschaffende.

Die Ausstellung wird am Freitag, den 10. Oktober 2008, um 19.00 Uhr durch Dr. Ingrid Gloc-Hofmann, 1. Vorsitzende der GEDOK Gruppe Franken e.V., eröffnet.


    
31.07.2008

Fachtag „Menschen mit Diabetes und Nierenerkrankungen im Arbeitsleben"

Am 16.Oktober 2008 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr findet der 4. Fachtag unserer Reihe „Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben" statt.

Genau wie bei der Veranstaltung am 6. März werden auch diesmal zu den einzelnen Themen jeweils ein Fachreferat, ein praxisbezogener Kurzvortrag und eine anschließende Fragerunde angeboten.

Zum Thema „Sozialmedizinische Beurteilung und berufliche Integration" referiert zu beiden Erkrankungsformen Prof. Dr. med. Fritschka. Er ist Chefarzt der Sinntalklinik der Deutschen Rentenversicherung in Bad Brückenau.
Anmeldungsformulare zu der Veranstaltung sind bei uns unter der E-Mail-Adresse redaktion@ifd-ggmbh.de erhältlich. Die Anmeldefrist endet am 9.Oktober 2008.

Für die Teilnahme erbitten wir auch diesmal wieder einen Unkostenbeitrag von 25,-- €, der direkt vor dem Veranstaltungsbeginn in bar entrichtet werden kann. Auf Wunsch erhält jeder Teilnehmer eine Quittung.
08.05.2008

Neue Faxnummer in Ansbach

Aus technischen Gründen hat sich die Faxnummer unseres Ansbacher Büros geändert. Wir bitten all unsere Kunden, sich die neue Nummer zu notieren und entschuldigen und für eventuelle Unannehmlichkeiten, die sich aus der Umstellung der Faxnummer ergeben haben. Die neue Faxnummer lautet: 0981 / 977 88 0 44.
02.05.2008

Verstärkung im Team

Der Personenkreis der Menschen mit psychischen Erkrankungen, die unsere Unterstützung an Anspruch nehmen wird immer größer. Obwohl wir bereits zum Jahresbeginn eine zweite Diplom-Psychologin zum Kreis unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen, gab und gibt es weiterhin großen Unterstützungsbedarf für diese Personengruppe. Deshalb freuen wir uns, dass seit Februar diesen Jahres Katharina Sadowicz als dritte Diplom-Psychologin bei uns "an Bord" ist.
Aber auch für die betroffenen Menschen mit körperlichen oder Sinnesbehinderungen wächst der Bedarf weiter. Um den Menschen, die unsere Unterstützung benötigen, keine langen Wartezeiten zuzumuten, haben wir mit Markus Tritt und Bettina Schrinner zwei neue Mitarbeiter ins Team geholt. Frau Schrinner ist gebärdensprachkompetent und unterstützt jetzt Kerstin Ritschke und Wolfgang Eckmeier hinsichtlich des Personenkreises der gehörlosen Menschen. Nach diesen "Zuwächsen" beschäftigt unser Unternehmen nun 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Allen neuen Kolleginnen und Kollegen von hier aus nochmals ein "Herzlich Willkommen!"
25.03.2008

Newsletter 01/2008

Unsere erste Newsletter-Ausgabe 2008 ist am 18. März erschienen. Leider konnten wir die Ausgabe nur sehr „lückenhaft" an unsere Leserinnen und Leser versenden. Grund dafür waren technische Probleme bei unserem Provider.

Aus diesem Grund kann es sein, dass Sie unseren Newsletter 01/2008 nicht erhalten haben. Das tut uns Leid und wir bitten Sie dafür um Entschuldigung.
Da wir die aktuelle Ausgabe des Newsletter auch auf unserer Homepage interessierten Leserinnen und Lesern zur Verfügung stellen, haben Sie die Möglichkeit, diesen ebenfalls dort anzusehen.

Sie finden ihn unter diesem Link.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.
06.03.2008

Fachtag "Krebs- und Herzerkrankungen im Arbeitsleben"

Über 60 Teilnehmer besuchten unseren Fachtag zum Thema „Krebs- und Herzerkrankungen im Arbeitsleben?

Zum Thema Krebserkrankungen referierte Dr. Markus Horneber, Leiter der Arbeitsgruppe Biologische Krebstherapie am Klinikum Nürnberg-Nord. Sein Vortrag beschäftigte sich mit der Situation krebskranker Menschen zum Zeitpunkt des Wiedereinstiegs in das Berufsleben.

Die Teilnehmer erfuhren die unterschiedlichen Bedeutungen von Angststörung, Belastungsstörung und Depression und wurden über das Fatigue-Syndrom informiert, ein Symptom, das Krebserkrankungen begleiten kann und sich in Müdigkeit und Erschöpfung des Betroffenen zeigt.

Dr. Renate Schäuble zeigt anhand eines Fallbeispiels, dass es bei Menschen mit Krebserkrankung nicht unbedingt die ideale Lösung sein muss, wenn der Betroffene wieder an seinen alten Arbeitsplatz zurückkehrt. Manchmal können auch ganz neue Arbeitsperspektiven die seelische Stabilität positiv beeinflussen.
Prof. Dr. Helmut Singer, ehemaliger medizinischer Leiter der Kinderkardiologie in Erlangen, informierte die Teilnehmer nach der Mittagspause über die medizinischen Grundlagen angeborener Herzfehler und machte deutlich, welche leistungsmäßigen Einschränkungen mit den unterschiedlichen Formen von Herzerkrankungen einhergehen und bei der beruflichen Ein- oder Wiedereingliederung berücksichtigt werden müssen.

Regina Schwarzer schloss den Kreis der Referenten mit einem Fallbeispiel, das einmal mehr die Notwendigkeit der Teilnahme des IFD an Wiedereingliederungsprozessen von Menschen mit einer Herzerkrankung aufzeigte, weil von dieser Seite aus in den Kommunikationsprozess zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wichtige und richtungsweisende Impulse hineingetragen werden.

Der zweite Fachtag zum Thema „Innere Erkrankungen" findet am 16. Oktober 2008 statt. Prof. Dr. Fritschka von der Sinntalklinik in Bad Brückenau wird zu den Themenschwerpunkten Diabetes und Nierenerkrankungen referieren.






19.02.2008

Fachtage 2008

Auch im Jahr 2008 setzen wir unsere Fachtagsreihe „Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben" fort. In diesem Jahr haben wir programmtechnisch kleine Änderungen vorgenommen. So werden zu den einzelnen Themen jeweils ein nde angeboten. Damit wollen wir den Anregungen und Wünschen mehrerer Teilnehmer Rechnung tragen.

Der dritte Fachtag hat das Thema „Menschen mit Krebs- und Herzerkrankungen im Arbeitsleben" und findet statt am 06.03.2008 von 10.00 bis 16.00 Uhr.
Als Referenten sind vorgesehen:
Dr. Markus Horneber, Leiter der Arbeitsgruppe „Biologische Krebstherapie?der 5. medizinischen Klinik am Klinikum Nürnberg.
Prof. Dr. Helmut Singer, Leiter der kinderkardiologischen Abteilung der Universität Erlangen-Nürnberg und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Stiftung für Herzforschung.

Anmeldungsformulare sind bei uns unter der E-Mail-Adresse redaktion@ifd-ggmbh.de erhältlich. Die Anmeldefrist endet am 29.02.2008.

Für die Teilnahme erbitten wir einen Unkostenbeitrag von 25,-- €. Dieser Beitrag ist am Tag der Veranstaltung in bar zu entrichten. Selbstverständlich stellen wir dafür eine Quittung aus.
02.01.2008

Willkommen im Team

Seit Jahresbeginn 2008 gehört die Diplom-Psychologin Frau Rune Karg zu unserem Team. Wir freuen uns, dass mit ihr nun zwei Diplom-Psychologinnen für die Beratung unserer Kunden zur Verfügung stehen.

Herzlich Willkommen!
23.11.2007

Fachtag „Menschen mit Körperbehinderung im Arbeitsleben"

Auch der zweite Fachtag in diesem Jahr zum Thema „Menschen mit Körperbehinderung im Arbeitsleben" am 22.11.2007 war ein voller Erfolg. Vor knapp 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sprachen die Fachreferentinnen und –referenten über die berufliche Eingliederung von Menschen mit cerebralen Bewegungsbehinderungen und Querschnittslähmung.

Zu Beginn erläuterte Dr. Angelika Bockelbrink (Pfennigparade München) kurz den medizinischen Hintergrund dieser Behinderungsformen sowie deren Ausprägungsformen, ehe sie ausführlich auf die Folgeschäden sowie die berufliche Förderung der betroffenen Menschen einging

Nach Kristina Stein, Dipl.-Psychologin am Behinderten-Zentrum Boxdorf (BZB), die über die Entwicklungsumstände und die psychosozialen Aspekte der Körperbehinderung sprach, referierte Thomas Wedel (Integrationsberater im BZB) über die Berufliche Eingliederung und Teilhabe am Arbeitsleben im Behinderten-Zentrum Boxdorf.
Karl-Heinz Miederer (ACCESS, Erlangen) gab den Zuhörern wichtige Informationen zum Thema „Arbeitsassistenz" und Dr. Roland Wahler stellte abschließend die Beratungsbroschüre „Menschen mit Bewegungsbehinderung im Arbeitsleben" vor.

Den kulinarischen Beitrag leistete diesmal erstmalig die Integrationsfirma „Toleranz" der Pegnitz-Werkstätten der Lebenshilfe.

Nach dem Motto „Nach dem Fachtag ist vor dem Fachtag" laden wir interessierte Menschen zu unserem ersten Fachtag 2008 ein. Er findet am 6. März 2008 statt.

Das Thema ist „Menschen mit Herz- und Krebserkrankungen im Arbeitsleben". Als Referenten konnten wir Dr. Markus Horneber, Leiter der Arbeitsgruppe „Biologische Krebstherapie" am Klinikum Nürnberg und Prof. Dr. Helmut Singer vom Zentrum für Herzchirurgie am Klinikum Erlangen gewinnen.






22.11.2007

Besuch aus dem Bundestag

Im Zusammenhang mit einer Veranstaltung zum Thema „Persönliches Budget" die von der Nürnberger SPD-Stadträtin Dr. Susanne Jauch organisiert wurde, durften wir am 21.11. den SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Burkert und die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer mdB, in unseren Räumen begrüßen.
Frau Evers-Meyer erläuterte den Grundgedanken des „Persönlichen Budgets" und sprach über die Wege zur Umsetzung dieser neuen Finanzierungsform, die die Teilhabe am Leben von Menschen mit Behinderung grundlegend reformieren soll: „Diese Finanzierungsform gibt den Menschen mit Behinderung mehr Freiräume und die Möglichkeit, ein individuellen Leben zu führen".

Am Rande der Veranstaltung hatte unser Geschäftsführer Andreas Backhaus die Gelegenheit, sich mit Martin Burkert über die Arbeit der Integrationsfachdienste auszutauschen.




10.11.2007

IFD auf der ConSozial 2007

Zum ersten Mal seit unserer Gründung im Jahr 2001 haben wir auf der Fachmesse „ConSozial?ausgestellt. Gemeinsam mit der „Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung" (BAG-UB) haben wir über unser Dienstleitungsangebot informiert.

Die „ConSozial" ist die führenden Fachmesse für den Sozialmarkt. Dort findet der Besucher ein einzigartiges Spektrum an Dienstleistungen und Produkten rund um Management und Organisation Sozialer Arbeit und Pflege.
Erstmalig richtete das Messemanagement ein „Forum Reha" ein, das Angebote aus allen Felder der beruflichen und medizinischen Rehabilitation sowie der sozialen Teilhabe präsentierte.

Die Fachmesse verzeichnete dieses Jahr einen neuen Höchststand: 282 Aussteller zeigten ein breites Spektrum an Produkten, Bildungsangeboten und Dienstleistungen. 4.757 Besucherinnen und Besuchern an zwei Tagen bedeutete für die Messe einen neuen Rekord und eine Steigerung von 10% im Vergleich zum Vorjahr.

05.11.2007

Verstärkte Bemühungen im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung

Angesichts des erheblichen Flexibilisierungsbedarfs im Bereich des Arbeitsmarkts hat sich die Zeitarbeitsbranche in der jüngeren Vergangenheit in ihrer Wachstumsrate überdurchschnittlich entwickeln können Zum Stichtag 30. Juni 2006 lag die Zahl der überlassenen Zeitarbeitnehmer bei fast 600.000. Im Vergleich zum 30.06.2005 immerhin ein Zuwachs von ca. 31 Prozent.

Der Anteil von Mitarbeitern mit Behinderung liegt in der der Branche der Arbeitnehmerüberlassung weiterhin weit unter der gesetzlich vorgeschriebenen Marke von 5%. Das ist nicht weiter verwunderlich, müssen die Zeitarbeitsunternehmen ihre Mitarbeiter ja weiterverleihen und wollen ihren Kunden keine zusätzlichen Belastungen zumuten.

Trotzdem sind Zeitarbeitsfirmen von der Zahlung der Ausgleichsabgabe betroffen, die immer dann entrichtet werden muss, wenn die Beschäftigungsquote unter diesen 5% liegt. Die Überwindung dieses Spagats, also die Zahlung der Abgabe auf der einen Seite und die mangelnden Beschäftigungsmöglichkeiten auf der anderen, stellt die Arbeitgeber aus dieser Branche vor ein schwer zu überwindendes Hindernis.

Wir werden in den nächsten Jahren verstärkt unser Augenmerk auf diese Branche richten und sie dabei unterstützen, diese beiden scheinbar unvereinbaren Positionen „unter einen Hut" zu bekommen.

Zum Einen wollen wir die betreffenden Arbeitgeber darüber informieren, was „Behinderung? eigentlich bedeutet, dass es sich z.B. dabei nur höchst selten um den sattsam bekannten Rollstuhlfahrer handelt. Viele Behinderungsarten sind nämlich auf den ersten Blick gar nicht „sichtbar?und fallen so dem entleihenden Betrieb gar nicht auf.

Aber auch die Unterstützung des Entleihbetriebes wird zu den Schwerpunkten unserer Tätigkeit der nächsten Jahre gehören. So kann der Arbeitnehmerüberlasser mit dem Mitarbeiter auch gleich unseren Service verleihen.

Zum Auftakt dieser Aktion findet am 30. November von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr in unseren Räumen eine Veranstaltung statt, die diese Themen zum Inhalt haben wird.

Für diese Veranstaltung konnten wir den „Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V."(iGZ) gewinnen. Hier wird ein Vertreter der Landesgruppe Bayern anwesend sein und sich mit einem Impulsvortrag an die Gäste wenden.
Aus unseren Reihen werden unser Geschäftsführer Andreas Backhaus sowie die beiden Koordinatoren Martina Will und Frank Pallas über das Leistungsangebot der IFD gGmbH berichten.

Bei einer anschließenden Podiumsdiskussion haben die Gäste die Möglichkeit, Fragen zu der Thematik „Behinderte Menschen in Zeitarbeitsfirmen" zu stellen und abschließend gibt es die Möglichkeit, bei einem Buffet mit unseren Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen.

Interessierte Arbeitgeber aus der Sparte der Arbeitnehmerüberlassung dürfen sich gerne per Email anmelden.
26.10.2007

Bezirkstagspräsident besucht IFD

Am 26.10.2007 besuchten uns der Bezirkstagspräsident des Bezirkstags Mittelfranken, Richard Bartsch und die Bezirksrätin und Behindertenbeauftragte des Bezirkstags von Mittelfranken, Barbara Titzsch.
Gemeinsam mit unserem Geschäftsführer Andreas Backhaus (rechts im Bild) wurde unter anderem über das Leistungsspektrum der Integrationsfachdienste sowie über aktuelle Fragestellungen gesprochen. Ein Rundgang durch unsere Räume rundeten das etwa eineinhalbstündige Treffen ab.

01.09.2007

Fachtage 2007/2008

Wie wir bereits im Februar hier auf unserer aktuellen Seite informiert haben, veranstalten wir 2007 zwei Fachtage, die die Teilhabe behinderter Menschen unter dem Fokus der Körperbehinderung zum Thema haben.

Der erste Fachtag dieser Reihe am 19.06.2007 wurde sehr gut angenommen. Vor und nach den hochwertigen Referaten hatten die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit für den Erfahrungsaustausch mit anderen Fachdiensten, Schwerbehindertenvertrauenspersonen, Arbeitgeberverantwortlichen sowie Behörden- und Einrichtungsvertretern der Region.
Der zweite Fachtag findet am 22.11.2007 von 10.00 bis 16.00 Uhr statt und hat das Thema „Menschen mit cerebralen Bewegungsstörungen und Querschnittslähmung im Arbeitsleben".

Wenn Sie eine Einladung zu diesem Fachtag erhalten möchten, teilen Sie und dies einfach per Email mit.

01.08.2007

Verstärkung im Team

Ab heute unterstützen uns zwei neue Kolleginnen in der Beratungsarbeit. Frau Swantje Münter und Frau Anita Weisser werden künftig Arbeitgeber und Betroffene in unserer Hauptstelle in Nürnberg beraten. Wir wünschen den beiden Mitarbeiterinnen viel Spaß und Erfolg bei ihrer Arbeit.
02.07.2007

Informationsveranstaltung "Persönliches Budget"

Am 29.Juni veranstaltete unser Dachverband, die „Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung (BAG-UB)" ein Fachseminar zum Thema „Persönliches Budget und berufliche Teilhabe".

Die Veranstaltung wurde vom BAG-UB-Projekt „Integrative Arbeitsmöglichkeiten und Persönliches Budget" unter anderem in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Nürnberg, dem Integrationsamt Region Mittelfranken und der Deutschen Rentenversicherung durchgeführt.
Nach einer Erörterung zum Grundgedanken des Persönlichen Budgets gab es Referate zu Fragen der praktischen Umsetzung, der Probleme, die sich damit ergeben und es wurden verschiedene Praxisbeispiele vorgestellt.

Die fast bis auf den letzten Platz besetzte Veranstaltung hat gezeigt, dass wir mit dem Thema „Persönliches Budget" das Interesse der Fachleute im Bereich der beruflichen Teilhabe gut getroffen haben.


22.06.2007

Erster Fachtag 2007

Am 19.06. fand bei uns der erste Fachtag der Reihe 2007/2008 statt.

Mit dem Thema „Menschen mit Beeinträchtigungen des Bewegungssystems im Arbeitsleben" haben wir hier offensichtlich „ins Schwarze" getroffen, denn über 70 Zuhörerinnen und Zuhörer nutzten die Gelegenheit, den hochwertigen Referaten zuzuhören und sich in den Pausen untereinander oder mit den Referenten auszutauschen.

Nach einem interessanten Vortrag des Chefarztes der Orthopädie in der Fachklinik Herzogenaurach Herrn Prof. Dr. Bernd Kladny (siehe Bild) zeigte Dr. Hermann Greiner, Betriebsarzt bei Electrolux, einige Beispiele der betrieblichen Integration.
Nach dem Thema „Gesunde Unternehmen", das von zwei Mitarbeitern der AOK dargestellt wurde, informierten Mitarbeiter des Integrationsamtes Region Mittelfranken und der Agentur für Arbeit Nürnberg abschließend über das Thema „Technische Hilfen".

Der große Andrang zu dieser Veranstaltung zeigt uns, dass themenbezogene Fachtage ein wichtiges und gewünschtes Werkzeug für das regionale Netzwerk im Bereich der Teilhabe am Arbeitsleben sind.

Am 22.11. folgt der zweite und am 6. März 2008 der dritte Fachtag in dieser Reihe.


02.02.2007

Fachtage 2007/2008

Im „Europäischen Jahr der Behinderung" 2003 veranstaltete das Integrationsamt Region Mittelfranken in Zusammenarbeit mit uns vier Fachtage zu den Themen Seelische Behinderung, Epilepsie und Schädel-Hirn-Verletzung, Hörschädigung sowie Sehschädigung im Arbeitsleben.

Diese Fachtage thematisierten die Teilhabe behinderter Menschen unter dem Fokus der Behinderungsart. Damals nahmen insgesamt ca. 350 Besucher an diesen Fachtagen teil. Vor und nach den hochwertigen Referaten hatten die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit für den Erfahrungsaustausch mit anderen Fachdiensten, Schwerbehindertenvertrauenspersonen, Arbeitgeberverantwortlichen sowie Behörden- und Einrichtungsvertretern der Region.

Auf mehrfachen Wunsch und viele Anfragen hin haben wir uns entschlossen, die Idee dieser Fachtage wieder aufzugreifen. An drei Terminen ab Mitte 2007 werden verschiedene Referenten zu wichtigen Themen aus dem Bereich „Behinderte Menschen im Arbeitsleben" informieren.
Die Fachtage haben folgende Themen:

  • Menschen mit Behinderung am Stütz- und Bewegungsapparat im Arbeitsleben - Teil 1 (vorr. Juni 2007)
  • Menschen mit Behinderung am Stütz- und Bewegungsapparat im Arbeitsleben - Teil 2 (vorr. November 2007)
  • Menschen mit inneren Erkrankungen im Arbeitsleben (vorr. März 2008)

Die Fachtage finden in der Regel von 10.00 bis 16.00 Uhr statt. Die genauen Termine werden wir hier veröffentlichen.

Wenn Sie eine persönliche Information über die Termine mit der Post erhalten möchten, teilen Sie und dies einfach per Email mit.
11.12.2006

Treffen mit dem Qualitätszirkel des Betriebsärztlichen Dienstes (B.A.D.)

Erstmals trafen sich der Qualitätszirkel des Betriebsärztlichen Dienstes (B.A.D.) Nordbayern und des IFD Mittelfranken in Nürnberg zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Anlass war, die bereits stattfindende einzelfallbezogene Zusammenarbeit auf eine allgemeinere Basis zu stellen.

Unser Mitarbeiter Herr Wellnhofer erläuterte die Aufgaben des Integrationsfachdienstes mit einem Rückblick auf die Entwicklung der psychosozialen Beratung für Menschen mit psychischer Behinderung bis zu den heutigen Schwerpunkten der Vorbereitung, Vermittlung und Begleitung im Arbeitsleben. Der IFD Mittelfranken spielt hier eine Vorreiterrolle, da er alle Aufgaben bei einem Träger vereinigt.
Die Prävention bildet die Schnittstelle zwischen fachdienstlicher Beratung und arbeitsmedizinischer Begutachtung. Der betriebsärztliche Befund und seine Folgerungen für den Arbeitseinsatz von Menschen mit Behinderung bildet die Grundlage für die Planung, Organisation und Durchführung von Unterstützungsleistungen für die Mitarbeiter und die betrieblich Verantwortlichen. Sie reichen von technischen Hilfen, über psychosoziale Betreuung bis zu finanziellen Leistungen. Wichtig erweist sich die rechtzeitige Einbeziehung der zuständigen Kostenträger, damit die Maßnahmen zeitnah durchgeführt werden können. Die Kontakte sollen fortgesetzt werden.
28.11.2006

Wichtiger Partner ist Gesellschafter

Seit 13.11. ist das Behinderten-Zentrum-Boxdorf (BZB) unser elfter Gesellschafter. Seit über 30 Jahren wird im BZB Menschen mit Behinderung Arbeit im Rahmen ihrer Fähigkeiten ermöglicht, ihnen die Möglichkeit zur Entwicklung der Persönlichkeit gegeben und persönliche und berufliche Förderung, Betreuung und Assistenz angeboten.

Bereits seit 1993 beteiligt sich das BZB an den Europäischen Qualifizierungsprojekten und bietet in diesem Rahmen den Beschäftigten seit 2001 die Möglichkeit zur internen Fortbildung.
In Kooperation mit zwei weiteren Werkstätten erfolgt eine zweijährige Qualifizierung, deren Ziel der Sprung von der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ist.

Wir freuen uns über den "Einstieg" des BZB, weil damit ein ganzes Bündel an Fachwissen und Professionalität in den IFD einfließt und eine engere Verbindung mit einem verlässlichen Kooperationspartner geknüpft wird.

03.11.2006

Optimierung im Bereich Vermittlung

Aufgrund der Novellierung des SGB IX kann das Leistungsangebot des IFD im Bereich der Vermittlung von verschiedenen Sozialleistungsträgern (z.B. Agenturen für Arbeit, Trägern der Grundsicherung, Deutsche Rentenversicherung, Berufsgenossenschaften) in Anspruch genommen werden. Der "Kernprozess Vermittlung" in unserem Qualitätssicherungssystem QIN wurde deshalb den veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst und flexibilisiert.
Durch die Optimierung der Tätigkeit im Bereich der Arbeitsvermittlung können wir hierfür nun ein attraktives Dienstleistungspaket anbieten. Auf der Seite "Service/Downloads" können sich alle potenziellen Auftraggebern ein Bild davon machen. Lesen sie einfach unter dem Link "1. Kernprozess: Berufliche Eingliederung/Wiedereingliederung von arbeitslosen (schwer)behinderten Menschen" nach.
30.03.2006

Behindertenbeauftragte des Bayerischen Staatsministeriums
als Gast der IFD gGmbH

Am 30. März feierten wir unser 5-jähriges Firmenjubiläum. Zu diesem Anlass waren Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung unsere Gäste.

Neben Herrn Gerd Schmelzer, Inhaber der Immobiliengesellschaft alpha-Gruppe, Herrn Rainer Prölß, Sozialreferent der Stadt Nürnberg, Frau Andrea Loos von der CSU-Stadtratsfraktion und Herrn Bernd Linstädt, Präsident des "Zentrums Bayern Familie und Soziales"
war auch die Behindertenbeauftragte des Bayerischen Staatsministerium Frau Anita Knochner unser Gast.

In seiner Ansprache zu der Veranstaltung legte der Geschäftsführer der IFD gGmbH Herr Andreas Backhaus großen Wert darauf, dass das bisherige Leistungs- und Beratungsniveau auf jeden Fall weiter ausgebaut werden soll - vor allem im Hinblick auf die Unterstützung bei der Arbeitsvermittlung.